Natur kennenlernen und spüren! Natur erleben mit allen seinen Sinnen!

Das sind die elementaren Dinge, die wir Erwachsene von unseren Kindern lernen können, wenn man es nur zulässt. In unserer heutigen Gesellschaft werden die Kinder jedoch oft von dieser Erfahrung ferngehalten. Das geschieht meist nicht mit Absicht. Allerdings fehlt oft die Zeit oder die Muse den Kindern die Natur nahe zu bringen.

Ich selbst fühle mich am Wohlsten, wenn ich umgeben bin von unberührter Natur. Ein Wald mit seinen von Energie durchströmenden Bäumen. Eine Wiese mit zahlreichen bunten Blumen und Bienen. Ein stiller See mit gespiegelten Bäumen auf der Wasseroberfläche. Ein einsamer Strand oder die traumhaften Berge sind nur ein paar inspirierende Orte.

Janin Devi & André Maris haben in dem Song „Kind der Natur“ genau diese Thematik mit wundervollen Worten beschrieben. Aber hört es euch am Besten selbst an.

Es ist für mich daher unglaublich wichtig, dass meine Kinder viel Zeit in der Natur verbringen. Wie ich bereits im vorangegangen Beitrag (Frei, wild und kreativ – der etwas andere Erziehungsstil) erläutert habe, wünsche ich mir für meine Kinder, dass sie wilde Freigeister werden. Und meines Erachtens ist das Leben in und mit der Natur dafür essentiell, da sie dort die hektischen und stressigen Momente in der Gesellschaft vergessen und zur Ruhe kommen.

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell meine Kinder nach ein paar Minuten in der Natur aus einem Zustand der Unzufriedenheit und Lustlosigkeit wieder glücklich, friedlich und ausgeglichen werden. Dies kommt dann selbstverständlich auch den Eltern zu Gute!

Die Wunder der Natur!

Wir versuchen demnach so oft wie nur möglich in der Natur zu sein. Dabei ist es unerheblich, ob es ein kurzer Ausflug auf einem Waldspielplatz, einem Bauernhof oder einfach nur einem Wald oder einer bunten Wiese ist. Haltet den anfänglichen Moment aus, in dem die Kinder keine Lust auf solche Ausflüge haben. Nach kurzer Zeit werdet ihr merken, wie dankbar euch die Kinder sind.

Die Dankbarkeit zeigen sie dann durch ihre wieder entdeckte Kreativität, in der sie die schönsten Einfälle haben. Vor Kurzem baute mein 4-jähriger Sohn aus Blüten, Blättern, Muscheln und Federn, die er auf dem Weg gefunden hat, ein unglaubliches Natur-Mandala. Aber auch bei meiner einjährigen Tochter sieht man ihre Dankbarkeit, wenn sie zufrieden und voller Liebe an den Blumen riecht oder den Sand durch ihre Finger gleiten lässt.

Daher zeigt euren Kindern die Natur so oft wie es geht! Zeigt ihnen wie einfach und doch gleichzeitig komplex sie ist! Und saugt die glücklichen Momente auf wie ein Schwamm, damit diese Erlebnisse und Erfahrungen in Zeiten des stressigen Alltags euch wieder zur Ruhe kommen lassen!

PS: Die Familie „Sechspaarschuhe“ hat zur Naturverbundenheit auch ein wunderschönes Video erstellt, dass ihr euch unbedingt einmal anschauen solltet.